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Hilfe – mein Freund schnarcht!

Fast jede Frau wird es vermutlich erlebt haben: Der Freund schnarcht und an Schlafen ist nicht zu denken. Natürlich betrifft das nur die Frauen, die nicht über einen solchen Tiefschlag verfügen, dass selbst ein Erdbeben keine Aufweckgarantie darstellt. Die Glücklichen! Ich würde sehr viel darum geben, so fest zu schlafen und nicht jede Nacht aufzuwachen, weil neben mir im Bett besonders lautstark geschnarcht wird. Natürlich ist das sehr schwer zu steuern, die Betroffenen wissen ja meistens gar nichts davon und können zunächst nur wenig machen. Wenn man selbst im Schlaf spricht oder um sich schlägt, ist das ja auch recht schwer zu beeinflussen. Je nachdem wie laut das Schnarchen nachts ist und wie schlecht ich wieder schlafe, bin ich aber schon nicht mehr ganz so verständnisvoll. Das bin ich dann doch nur wenn ich ganz in Ruhe darüber nachdenke.

Schlecht schlafen oder nach Lösungen suchen

In dem Moment in dem der Partner schnarcht gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Schlecht schlafen oder eine Lösung suchen. Natürlich gäbe es noch die guten alten Ohropax. Leider höre ich damit den Wecker nicht mehr. Also auch so gar keine Lösung für das Problem. Da ich eindeutig zu den Menschen gehöre, die nicht ausgeschlafen eine echte Plage sein können, musste das Schnarchen irgendwie aufhören. Deshalb habe ich zunächst einmal recherchiert und dann ein wenig beobachtet, wann mein Freund besonders stark schnarcht. Bei einer Erkältung lässt sich gar nichts machen. So weit bin ich dann schon gekommen. Besonders schlimm ist es beim Schlafen in Rückenlage, da dann die Luftzufuhr stärker behindert wird und die Weichteile in der Kehle flattern. In diesem Fall hilft bei uns schon ein leichter Anstoß um wieder eine andere Position zum Schlafen zu finden. Dann habe ich gemeinsam mit meinem Freund herausgefunden, dass er mit einer verstopften Nase aufwacht, wenn das Fenster nachts geschlossen ist. Davon habe ich schon häufig gehört – kein Problem, dass Fenster bleibt jetzt auf. Die frischere Luft empfinde ich übrigens auch als angenehmer beim Schlafen.

Kleine Tricks für einen besseren Schlaf

Der Trick mit dem offenen Fenster funktioniert sogar ziemlich gut. Eine verstopfte Nase sorgt wohl dafür, dass die Luft nicht mehr frei zirkulieren kann. Dadurch entsteht das Geräusch, welches mir je nach Lautstärke regelmäßig den Schlaf raubt. Aus dem gleichen Grund führt eine Erkältung eigentlich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit zum Schnarchen. Das kann dann auch mal etwas ausgeprägter sein. Perfekt ist es auch heute noch nicht, doch mein Freund schnarcht wohl eher leicht und nicht besonders extrem. Nach einem Besuch im Schlaflabor kam auch heraus, dass keine nächtlichen Atemaussetzer stattfinden. Das ist schon einmal gut. Wahrscheinlich ist eine leichte Allergie Grund für die nächtlichen Probleme bei verschlossenen Fenstern. Darüber hinaus muss ich wohl mit dem Schnarchen zurechtkommen. Genauer gesagt kann das sogar noch etwas ausgeprägter werden – desto älter Männer sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Schnarchen. Bei Frauen sind die Luftwege nicht ganz so eng, sodass wir nicht ganz so häufig Schnarchen. Meine gelegentliche nächtliche Gesprächsbereitschaft lassen wir also mal besser außen vor – ist ja auch nicht ganz das gleiche.

Welche Ursachen das Schnarchen haben kann

Einige der Ursachen habe ich schon genannt: Die Schlafposition, Probleme mit der Nase bei Allergien oder Erkältungen mit verstopften Luftwegen. Weitere Gründe können Nasennebenhöhlenentzündungen oder Entzündungen der Rachenmandeln sein. Raucher neigen genau wie alle Menschen, die Alkohol trinken, eher zum Schnarchen. Bestimmte Medikamente können ebenfalls diese Auswirkungen haben. Weitere Gründe sind Übergewicht und das Alter sowie das Geschlecht. Ältere Männer neigen besonders stark zum Schnarchen – gerade ab einem Alter von etwa 40 Jahren. Teilweise hilft wohl nur das Abfinden mit dem Schnarchen, manchmal sind aber auch kleine Tricks hilfreich. Bei starkem Schnarchen oder ständiger Müdigkeit während des Tages ist es aber immer besser einen Arzt zu Besuchen.